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Ausdrucksstarke keramische Gefässskulptur der Dresdner Künstlerin Katharina Eichler. Das Objekt verbindet archaisch anmutende Gefässformen mit einer klaren, beinahe grafisch-modernistischen Gestaltung und besitzt dadurch eine besonders starke skulpturale Präsenz. Die flach ausgebildete, organisch geschwungene Form ist in verschiedenen Erd- und Naturtönen aufgebaut. Braun, Sand und Schwarz werden durch präzise gesetzte Linien voneinander getrennt. Auf der Vorderseite bildet ein markantes schwarzes Mäander- beziehungsweise Labyrinthmotiv den gestalterischen Mittelpunkt. Charakteristisch für Eichlers Arbeiten ist die Verwendung der Nerikomi-Technik, bei der verschiedenfarbige Tone miteinander kombiniert und zu einer mehrfarbigen keramischen Struktur aufgebaut werden. Die Gestaltung entsteht damit aus dem Material selbst und nicht lediglich durch eine nachträglich aufgetragene Bemalung. Die körnige, matte und haptisch sehr lebendige Oberfläche unterstreicht den handwerklich-skulpturalen Charakter. Die schmale Silhouette und der leicht asymmetrische, organische Aufbau verändern ihre Wirkung je nach Blickwinkel. Besonders schön ist der Kontrast zwischen der hellen Mittelzone und den dunkelbraunen Partien an Hals und Sockel. Der dunkle Mündungsrand setzt einen zusätzlichen grafischen Akzent. Zustand Guter gebrauchter Zustand mit sichtbaren, zum handgearbeiteten Charakter passenden Unregelmässigkeiten. Auf der hellen Vorderseite sind vereinzelte dunklere Stellen beziehungsweise Gebrauchsspuren erkennbar. Ein aussergewöhnliches Stück zeitgenössischer deutscher Keramikkunst mit starkem Sammler- und Objektcharakter . Masse: L18 x B7 x H28 cm
- Zustand: Gebraucht - Gut
- Farbe: Braun, Creme
- Möbelmaterial: Keramik
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