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Claire und ihre Mutter leben zusammen, doch sie begegnen sich nur flüchtig und kommunizieren über Post‑its, die an die Kühlschranktür geklebt sind. Das Studium, die Freunde, Liebesbeziehungen, Ausgänge und Babysitting der einen, die Arbeit als Geburtshelferin der anderen lassen ihnen selten Zeit, wirklich zusammen zu sein und miteinander zu sprechen. So zieht ihr Alltag vorbei, durch die kleinen Zettel, die sie austauschen, manchmal lakonisch, manchmal witzig, aufmerksam, manchmal verärgert, doch man spürt die sehr starke Liebesbindung zwischen Mutter und Tochter, die es schaffen, trotz des trennenden Alltags eine Vertrautheit zu bewahren. Einkaufslisten, Ermahnungen, das Zimmer aufzuräumen, Taschengeldforderungen, Müdigkeit oder Gereiztheit — die behandelten Themen sind einfach, Alltagsdinge, entwickeln sich aber im Lauf der Zeit, als die Mutter ankündigt (gesteht), dass sie einen Arzt aufgesucht hat, eine kleine Beule hat und nochmals zu einem anderen Arzt muss... Ganz zurückhaltend und in Scham, enthüllen die beiden Frauen, ohne wirklich zu sprechen, die Liebe zueinander und das Bedürfnis, das sie füreinander haben.
- Zustand: Gebraucht - Ausgezeichnet
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