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Nein, er ist nicht vom Bösen fasziniert, aber er verteidigt sowohl die Unschuldsvermutung als auch das Recht – für Kriminelle jeder Art – auf eine gerechte Strafe, die von einem Schwurgericht zum anderen nicht zwischen dem Einfachen und dem Doppelten variiert. Nein, er ist nicht der Feind der Richter, aber er hinterfragt das Fehlen des Begriffs Menschlichkeit in ihrem Eid, obwohl dieser im Eid der Anwälte enthalten ist. Denn diejenigen, die ihm ihr Schicksal anvertrauen, sind ebenfalls Menschen, deren Lebensweg die Geschworenen manchmal zu einer gewissen Milde inspirieren kann. Nein, er ist nicht gegen den Staat, aber er ist oft empört über das Funktionieren der Justiz. Wie niemand zuvor erzählt er von kleinen Absprachen, Einflussnahmen und Fallen, die ein Urteil verfälschen können. Anhand der Anekdoten und eindrücklichen Erinnerungen an die grossen Schwurgerichtsprozesse, an denen er teilgenommen hat, zeichnet er das Porträt eines unerbittlichen Justizsystems, in dem die Verteidigung kaum mehr als geduldet wird, selbst wenn sie verzweifelt versucht, Justizirrtümer zu vermeiden.
- Zustand: Gebraucht - Gut